Was sind Retaining Ligaments und welche Rolle spielen sie beim Facelift?

Was sind Retaining Ligaments und welche Rolle spielen sie beim Facelift?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das Gewebe im Gesicht mit der Zeit nach unten sinkt? Die Ursache liegt oft an den sogenannten „Retaining Ligaments“. Erfahren Sie, warum diese winzigen Haltebänder der Schlüssel zu einer effektiven und dauerhaften Gesichtsverjüngung sind.

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  • Was sind Retaining Ligaments? Es handelt sich um feste Bindegewebsstrukturen, die die Weichteile des Gesichts an ihrer Position fixieren.
  • Das Problem: Mit dem Alter erschlaffen die Bindegewebsstrukturen, und das Gewebe sinkt der Schwerkraft folgend nach unten.
  • Die Lösung: In der modernen Chirurgie müssen diese Bänder gelöst werden, um das erschlaffte Gewebe wirklich mobilisieren und repositionieren zu können.
  • Der Vorteil: Nur durch die Arbeit an diesen Strukturen erzielt man ein natürliches Ergebnis ohne Spannungsgefühl.

Die Ankerpunkte Ihres Gesichts

Die Weichteile unseres Gesichts und Halses sind nicht einfach lose geschichtet. Sie werden durch feste Bindegewebsstrukturen, die Retaining Ligaments, in ihrer Position gehalten. Man kann sie sich wie kleine, Anker vorstellen, welche die Haut und das darunterliegende Gewebe mit den tieferen Strukturen wie Knochen oder Faszien verbinden.

Warum wir im Alter „Hängebäckchen“ bekommen

Die Alterung des Gesichts betrifft vor allem jene Weichteile, die nicht direkt durch diese Bänder fixiert sind. Im Laufe der Jahre geben die Haltebänder selbst etwas nach oder die Bereiche dazwischen sinken ab. Das Resultat ist das typische Absinken des Wangenfettgewebes nach unten (kaudal), was zu Hängebäckchen, Marionettenfalten und ausgeprägten Nasolabialfalten führt.

Die Rolle der Ligamente beim modernen Facelift

Frühere, einfachere Facelift-Techniken haben diese Bänder oft ignoriert. Das Ergebnis war eine Straffung, die gegen den Widerstand dieser Bänder arbeitete – was oft zu einem unnatürlichen, „gezogenen“ Aussehen führte.

Ein modernes Facelift, wie es Univ. Doz. Dr. Rafic Kuzbari praktiziert, basiert auf einem tiefen Verständnis dieser anatomischen Gegebenheiten:

  1. Präzise Mobilisation: Die Retaining Ligaments werden gezielt gelöst. Erst dadurch wird das abgesunkene Gewebe wieder frei beweglich.
  2. Repositionierung: Das erschlaffte Gewebe kann nun ohne Widerstand in seine ursprüngliche, jugendliche Position zurückgebracht werden.
  3. Spannungsfreiheit: Da die inneren Strukturen neu fixiert werden, kann die überschüssige Haut ohne Zug entfernt und verschlossen werden. Dies verhindert das klassische „maskenhafte“ Erscheinungsbild.

Warum anatomisches Wissen den Unterschied macht

Die genaue Lage dieser Verankerungen wurde in den letzten Jahren detailliert beschrieben. Für einen Chirurgen ist dieses Wissen essenziell, um sicher zwischen den verschiedenen Gleitschichten des Gesichts zu operieren. Nur wer diese „Landkarte“ des Gesichts perfekt beherrscht, kann die Wange effektiv verjüngen, ohne die Mimik zu beeinträchtigen.

Präzision durch Erfahrung

Im Kuzbari Zentrum für Ästhetische Medizin setzen wir auf dieses vertiefte anatomische Verständnis. Als Referenzzentrum für chirurgische Gesichtsverjüngung ist es unser Anspruch, nicht nur zu straffen, sondern die Anatomie Ihres Gesichts harmonisch zu rekonstruieren. Univ. Doz. Dr. Rafic Kuzbari unterrichtet diese hochpräzisen Techniken auch nationalen und internationalen Fachkollegen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie wir Ihre natürlichen Konturen wiederherstellen können?

Unsere Experten Univ. Doz. Dr. Rafic Kuzbari und Dr. Shawqi Arafat beraten Sie gerne persönlich.

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