Wie korrigiert ein modernes Facelift abgesunkene Fettpolster in der Wangenregion?

Wie korrigiert ein modernes Facelift abgesunkene Fettpolster in der Wangenregion?

Ein jugendliches Gesicht wird oft mit einer vollen, wohlgeformten Wangenpartie assoziiert – dem sogenannten „V-Shape“. Mit den Jahren bemerken viele Menschen jedoch, dass sich die Gesichtszüge verändern: Die Wangen wirken flacher, während sich im unteren Gesichtsbereich Gewebe ansammelt. Dieser Prozess ist nicht bloß eine Erschlaffung der Haut, sondern das Resultat einer Wanderung tiefer liegender Fettpolster. Erfahren Sie, wie moderne chirurgische Techniken dieses Volumen wieder dorthin bringen, wo es hingehört.

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  • Die Ursache: Das Absinken des Wangenfettgewebes (Malarfettkörper) führt zu Hängebäckchen und tiefen Nasolabialfalten.
  • Das Problem: Rein straffende Methoden ignorieren den Volumenverlust und die Schwerkraftwirkung in der Tiefe.
  • Die Lösung: Durch die Mobilisation des SMAS und das Lösen der Haltebänder wird das Fettgewebe in seine ursprüngliche Position repositioniert.
  • Der Effekt: Eine natürliche Wiederherstellung der Wangenkontur und ein harmonischer Übergang zum Unterlid.

Warum das Wangenfett mit der Zeit "auf Wanderschaft" geht

In der Jugend ist das Fettgewebe im Gesicht gleichmäßig verteilt und wird durch feste Bindegewebsstrukturen, die sogenannten Retaining Ligaments, an seinem Platz gehalten. Mit fortschreitendem Alter lockern sich die bindegewebigen Verankerungen jedoch. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass vor allem das Wangenfettgewebe nach unten und zur Mitte hin absinkt.

Dieser Prozess hat einen zweifachen negativen Effekt auf die Ästhetik: Einerseits verliert der Mittelgesichtsbereich (die Malarregion) an Projektion und wirkt flach oder gar eingefallen. Andererseits staut sich das Gewebe im Bereich der Kieferlinie und der Mundwinkel, was zur Entstehung von Hängebäckchen sowie ausgeprägten Mentolabial- und Nasolabialfalten führt.

Die Grenzen von Fillern und herkömmlichen Straffungen

Oft wird versucht, diesem Absinken mit Fillern (Unterspritzungen) entgegenzuwirken. Doch bei einer starken Erschlaffung führt der übermäßige Einsatz von Füllmaterialien häufig zu einem unnatürlich „aufgeblasenen“ Aussehen. Das Gesicht wirkt dadurch zwar praller, aber nicht unbedingt jünger oder definierter.

Ein einfaches kutanes (hautbasiertes) Facelift wiederum strafft zwar die Oberfläche, lässt aber die abgesunkenen Fettpolster unberührt in ihrer tiefen, falschen Position. Das Ergebnis wirkt oft zweidimensional und wenig lebendig.

Die Technik: Repositionierung statt reiner Straffung

Moderne Facelift-Verfahren, wie sie im Kuzbari Zentrum angewandt werden, setzen an der Ursache an. Anstatt nur die Haut zu ziehen, wird das SMAS (die Bindegewebsschicht über der Muskulatur) präpariert und mobilisiert.

  1. Lösen der Haltebänder: Damit sich das Wangenfettgewebe überhaupt wieder nach oben bewegen lässt, müssen die bindegewebigen Verankerungen (z. B. entlang der Jochbeinmuskulatur) gelöst werden.
  2. Vertikale Anhebung: Das mobilisierte Gewebe wird entlang eines individuell definierten Vektors wieder nach oben geführt.
  3. Wiederherstellung des Volumens: Durch diese Repositionierung füllt das eigene Wangenfett die zuvor abgeflachte Malarregion wieder auf.
  4. Glättung der Übergänge: Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Unterlid-Wangen-Übergang, der durch die Anhebung des Gewebes wieder harmonisch und ohne tiefe Furchen gestaltet wird.

Ergänzung durch Fetttransplantation

Da Alterung nicht nur durch Absinken, sondern auch durch echten Volumenverlust (Atrophie) von Fett und Knochen entsteht, integrieren wir im Kuzbari Zentrum häufig eine simultane Fetttransplantation. Dabei wird körpereigenes Fett genutzt, um Bereiche, die trotz Hebung noch Defizite aufweisen, punktgenau aufzufüllen. Dies sorgt für eine noch höhere Natürlichkeit des Ergebnisses.

Fazit: Dreidimensionale Verjüngung

Ein exzellentes Ergebnis bei der Korrektur der Wangenpartie erfordert den Blick für das gesamte Volumen des Gesichts. Es geht nicht darum, das Gesicht flach zu ziehen, sondern die jugendliche Architektur wiederaufzubauen. Durch die Kombination aus präziser chirurgischer Repositionierung und individuellem Volumenmanagement erreichen wir Ergebnisse, die so wirken, als wäre die Zeit für Ihr Gesicht einfach stehen geblieben.

Ihr Spezialist für anatomische Präzision

Univ. Doz. Dr. Rafic Kuzbari und Dr. Shawqi Arafat nutzen ihre langjährige Erfahrung, um die komplexen Verschiebungen des Gesichtsfetts exakt zu analysieren. Im Kuzbari Zentrum, Wiens führendem Referenzzentrum für chirurgische Gesichtsverjüngung, wird jeder Eingriff als Unikat geplant. Wir kombinieren modernste SMAS-Techniken mit einem tiefen Verständnis für ästhetische Proportionen.

Leiden auch Sie unter dem Absinken der Wangenpartie und wünschen sich eine natürliche Lösung?

Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch in unserer Klinik im Goldenen Quartier und lassen Sie uns gemeinsam Ihren Weg zu einem frischeren Aussehen planen.

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